Griechenland

Draghi will Griechenland unbedingt im Euro haltenDie Europäische Zentralbank und ihr Präsident wollen Griechenland im Euro halten. "Während wir unsere Aufgabe fortsetzen, die Preisstabilität zu gewährleisten, möchte ich ausdrücklich unseren Wunsch ausrücken, dass Griechenland in der Eurozone bleibt", sagte Draghi bei der offiziellen Verabschiedung des scheidenden EZB-Direktoriumsmitglieds Jose Gonzalez-Paramo. Dessen Mandat endet nach acht Jahren im Juni.
Merkel: Verbleib in Eurozone vorteilhaft für Griechenland und uns alleBundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich erneut ausdrücklich für einen Verbleib Griechenlands in der Eurozone ausgesprochen. Es sei "von Vorteil für Griechenland wie auch für uns alle", wenn Griechenland in der Eurozone verbleibe, sagte Merkel im Interview mit CNBC Europa. Allerdings müssten sich alle gegenseitig und aufeinander verlassen können.
WSJ: Griechenland wankt, Europa zittertDie Zukunft Griechenlands in der Eurozone ist nach dem endgültigen Scheitern der Koalitionsverhandlungen noch unsicherer geworden. Jetzt sollen Neuwahlen stattfinden. Die unklare Lage treibt die Bevölkerung dazu, ihre Konten vorsorglich zu räumen.
Schäuble: Alle wollen, dass Griechenland im Euro bleibtBundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat bekräftigt, dass die europäischen Partner Griechenland in der Eurozone halten wollen. "Alle wollen, dass Griechenland im Euro bleibt", sagte Schäuble in einem Interview mit dem Deutschlandfunk. Die Entscheidung darüber falle aber letztlich in Griechenland selbst.
MÄRKTE USA/Neuwahlen in Griechenland belasten die StimmungNeue Hiobsbotschaften aus Griechenland haben den US-Anlegern am Dienstag die kurze Freude über gute Konjunkturdaten verhagelt. Weil sich die griechischen Parteien nicht auf eine Regierung verständigen konnten, wird es in dem schuldenstrapazierten Land zu Neuwahlen kommen. Die Wahrscheinlichkeit für einen Austritt des Landes aus der Eurozone ist damit gestiegen.
Griechenland zahlt fällige Anleihe ausGriechenland wird die am Dienstag fällige, nach ausländischem Recht begebene Anleihe über 435 Millionen Euro vollständig zurückzahlen. "Die hellenische Republik hat heute angekündigt, die am 15. Mai auslaufende Anleihe über 435 Millionen Euro sowie die darauf zugrunde liegenden Zinsen zurückzahlen", teilte das Finanzministerium mit.
MÄRKTE EUROPA/Neuer Urnengang in Griechenland belastet BörsenDas Drama in Griechenland hat einen neuen Höhepunkt erreicht. Die Bemühungen um eine Regierungsbildung im dem südeuropäischen Land sind gescheitert. Mitte Juni wird es Neuwahlen geben.
XETRA-SCHLUSS/Neuwahlen in Griechenland lasten auf dem DAXDie politische Krise in Griechenland hat auch am Dienstag den Takt am deutschen Aktienmarkt vorgegeben. Die Gespräche über eine Regierungsbildung in Athen sind gescheitert. Damit steuert das Land auf Neuwahlen zu mit einem ungewissen Ausgang.
MÄRKTE USA/Angekündigte Neuwahlen in Griechenland belastenMit Kursabgaben dürften die Notierungen an Wall Street am Dienstag in den Handel starten. Die Gespräche über eine Regierungsbildung in Athen sind ergebnislos zu Ende gegangen und es wird nun zu Neuwahlen kommen. Dies hat der Parteivorsitzende der Sozialisten, Evangelos Venizelos, mitgeteilt.
Griechenland zahlt fällige 450 Mio EUR Anleihe zurückGriechenland wird die am Dienstag fällige, nach ausländischem Recht begebene Anleihe über 450 Millionen Euro offenbar zurückzahlen. Das verlautete aus Kreisen der Regierung. Die Papiere waren nicht Bestandteil des griechischen Schuldenschnitts im April.
Sorge um Griechenland dominiert Treffen der EurogruppeDie Sorge um den Verbleib Griechenlands in der Eurozone hat das Treffen der Eurogruppe dominiert. Zwar habe niemand einen Austritt des schuldengeplagten Landes vorschlagen oder gefordert, hieß es nach dem Treffen. Doch hätten die Finanzminister der 17 Euro-Staaten sehr wohl über dieses Thema gesprochen, sagten hochrangige Vertreter.
Issing: Griechenland könnte keine andere Wahl haben als Euro zu verlassenVon Christopher Lawton THE WALL STREET JOURNAL Griechenland könnte nach Einschätzung des früheren EZB-Chefvolkswirts Otmar Issing keine andere Wahl bleiben, als die Eurozone zu verlassen.
Schäuble: Reformpolitik auch nach Wahlen in Griechenland unverändert notwendigBundesfinanzminister Wolfgang Schäuble sieht durch den Wahlausgang in Griechenland die Notwendigkeit der Reformpolitik nicht in Frage gestellt. "Wir haben einen Reformprozess bis 2020 vereinbart. An der Notwendigkeit hat sich auch durch die Wahlen nichts geändert", sagte Schäuble in Brüssel vor einer Sitzung der Eurogruppe.
MÄRKTE EUROPA/Angst vor Neuwahlen in Griechenland drückt DAXMit kräftigen Kursverlusten sind Europas Börsen am Montag in den Handel gestartet. Die politischen Unwägbarkeiten in Griechenland belastet weiter. Sorgen um die Zukunft der Eurozone drücken den Euro auf ein Viermonatstief unter die Marke von 1,29 Dollar.
OVER NIGHT/Regierungsbildung in Griechenland vorerst gescheitert+++++ SPRUCH +++++ "Ethik ist prima, aber wie schaut es aus mit den Dividenden?" (Kaiser Wilhelm II.)
OVER NIGHT/Regierungsbildung in Griechenland -2-+++++ SPRUCH +++++ "Ethik ist prima, aber wie schaut es aus mit den Dividenden?" (Kaiser Wilhelm II.)
Griechenland soll auch nach Euro-Austritt Hilfe bekommen -MagazinGriechenland soll auch im Falle eines Austritts aus der Währungsunion weiter Geld vom europäischen Rettungsschirm EFSF bekommen. Dies sehen laut einem Bericht des Nachrichten-Magazins Der Spiegel Pläne des Bundesfinanzministeriums vor. Damit sollen die Folgen eines möglichen Euro-Austritts gemildert werden.
(Update) - Regierungsbildung in Griechenland vorerst gescheitertDie Bemühungen um die Bildung einer Koalitionsregierung in Griechenland sind am Sonntag zunächst gescheitert. Gespräche des griechischen Staatspräsidenten Karolos Papoulias mit den drei stärksten Parteien Nea Dimokratia (ND), Pasok und Syriza wurden ohne Ergebnis beendet. Die radikale linke Partei Syriza weigerte sich, eine Koalition mit der konservativen ND und der sozialistischen Pasok zu bilden.
Griechenland/ND-Chef: Syriza blockiert KoalitionsregierungDie radikale linke Partei Syriza hat bei Verhandlungen am Sonntag Bemühungen, eine Koalitionsregierung für Griechenland zu bilden, blockiert. Dies sagte der Chef der konservativen Partei Nea Dimokratia (ND), Antonis Samaras, im Anschluss an die Gespräche. Syriza habe sich auch geweigert, eine Minderheitskoalition aus Konservativen und deren aktuellem Regierungspartner, der sozialistischen Pasok, zu akzeptieren.
Deutscher Druck auf Griechenland steigtDie Spitzen der Berliner Regierungskoalition haben Griechenland vor einer Abkehr vom Sparkurs gewarnt. CDU/CSU-Fraktionschef Volker Kauder sagte dem Nachrichtenmagazin FOCUS: "Die Bedingungen, unter denen wir bereit sind, weiter zu helfen, sind klar und nicht verhandelbar.“ CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt sagte: „Wenn auch Neuwahlen keine funktionierende griechische Regierung bringen sollten, gibt es für Griechenland nur noch die Perspektive: zurück zur Drachme.“ FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle sagte: „Griechenland hat seine Notlage selbst verschuldet, und es ist die Aufgabe der dortigen Politik, den Bürgern die Wahrheit zu sagen und ihnen nicht Sand in die Augen zu streuen.“
Griechenland: Auch bei Euro-Ausritt gibt's FinanzhilfeGriechenland soll auch im Falle eines Austritts aus der Währungsunion weiter Geld vom europäischen Rettungsschirm EFSF bekommen. Dies sehen einem Bericht des Nachrichten-Magazins DER SPIEGEL zufolge Pläne des Bundesfinanzministeriums vor. Damit sollen die Folgen eines möglichen Euro-Austritts gemildert werden.
Bundesbankpräsident warnt Griechenland vor VertragsbruchBundesbankpräsident Jens Weidmann hat Griechenland davor gewarnt, bestehende Verträge mit der Europäischen Union und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) aufzukündigen. "Wenn Athen nicht zu seinem Wort steht, dann ist das eine demokratische Entscheidung. Daraus folgt aber auch, dass die Grundlage für weitere Finanzhilfen entfällt", sagte Weidmann der Süddeutschen Zeitung.
(Update) - Koalitionsgespräche in Griechenland gescheitertDie Koalitionsgespräche in Griechenland sind vorerst gescheitert. Nachdem kurzzeitig Hoffnungen auf eine baldige Regierungsbildung aufgekommen waren, haben die Bemühungen einen schweren Rückschlag erlitten. Die linksradikale Syriza-Partei lehnte eine Beteiligung an einer Regierungsbildung ab.
(Update) - Koalitionsgespräche in Griechenland stecken in SackgasseDie Koalitionsgespräche in Griechenland scheinen in einer Sackgasse festzustecken. Nachdem kurzzeitig Hoffnungen auf baldige Regierungsbildung aufgekommen waren, haben die Bemühungen nun mit einer neuen Forderung der Demokratischen Linken, die das Zünglein an der Waage spielt, einen schweren Rückschlag erlitten. Zwar könnte die Demokratische Linke zusammen mit der konservativen Nea Dimokratia und der sozialistischen Pasok-Partei eine Koalition bilden, doch der Parteiführer der Demokratischen Linken, Fotis Kouvelis, besteht auf einem breiten Parteienbündnis.
(Update) - Koalitionsgespräche in Griechenland stecken in SackgasseDie Koalitionsgespräche in Griechenland scheinen in einer Sackgasse festzustecken. Nachdem kurzzeitig Hoffnungen auf baldige Regierungsbildung aufgekommen waren, haben die Bemühungen nun mit einer neuen Forderung der Demokratischen Linken, die das Zünglein an der Waage spielt, einen schweren Rückschlag erlitten. Zwar könnte die Demokratische Linke zusammen mit der konservativen Nea Dimokratia und der sozialistischen Pasok-Partei eine Koalition bilden, doch der Parteiführer der Demokratischen Linken, Fotis Kouvelis, besteht auf einem breiten Parteienbündnis.
Demokratische Linke besteht auf breiter Koalition in GriechenlandDer Anführer der Demokratischen Linken in Griechenland, Fotis Kouvelis, besteht auf einer breiten Koalition zur Bildung einer neuen Regierung. Eine Koalition seiner Partei nur mit der konservativen Nea Dimokratia und der sozialistischen Pasok-Partei schloss Kouvelis ausdrücklich aus. Auch die linksradikale Syriza-Partei müsse in eine Koalition eingebunden werden, forderte Kouvelis.
Bundesregierung will Griechenland weiter in Eurozone haltenDie Bundesregierung hat sich zu dem Ziel bekannt, Griechenland in der Eurozone zu halten, gleichzeitig aber erneut auf einer Einhaltung der mit dem Land getroffenen Vereinbarungen bestanden. "Es war von Anfang an die Politik der Bundesregierung, Griechenland als Mitglied der Eurozone zu stabilisieren", sagte Regierungssprecher Steffen Seibert bei einer Pressekonferenz. "An diesem Ziel hat sich aus unserer Sicht nichts verändert."
Samaras sieht Chancen für neue Regierungskoalition in GriechenlandIn Griechenland gibt es wieder Hoffnung für die Bildung einer neuen Regierung. Der Vorsitzende der konservativen Nea Dimokratia, Antonis Samaras, sagte, in wichtigen Fragen sei eine gemeinsame Position mit der demokratischen Linke gefunden worden. Beide Parteien haben sich laut Samaras auf den Verbleib Griechenlands im Euro und auf die Neuverhandlung der Sparbeschlüsse verständigt.
(Update) - Westerwelle besteht auf Reformweg in GriechenlandVon Beate Preuschoff und Susann Kreutzmann DOW JONES NEWSWIRES Finanzielle Hilfsleistungen an Griechenland wird es nach Aussage des deutschen Außenministers Guido Westerwelle (FDP) nur bei einer Fortsetzung des vereinbarten Reformweges in Griechenland geben.
MÄRKTE ASIEN/J.P. Morgan verdrängt GriechenlandZur Abwechslung war es einmal nicht Griechenland, das den Investoren Sorgenfalten auf die Stirn gezaubert hat: Am Freitag richteten sich die Blicke an den asiatischen Märkten in erster Linie auf die US-Bank J.P. Morgan, die am Vortag einen Handelsverlust von 2 Milliarden US-Dollar vermeldet hat. Zu allem Überfluss stammt dieser aus verpatzten Wetten auf Derivate und erinnert damit stark an den Beginn der Finanzkrise im Jahr 2008.
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