Eurogruppe

Eurogruppe/Dijsselbloem: Brauchen "volles" Hilfspaket für ZypernVon Vanessa Mock BRÜSSEL--Die Länder des Euroraums streben nach den Worten des neuen Eurogruppen-Chefs Jeroen Dijsselbloem ein "volles" Hilfspaket für Zypern an, werden darüber aber voraussichtlich vor März keine Entscheidung treffen. "Wir brauchen ein komplettes Paket, wir wollen im März eine Entscheidung treffen und wir prüfen alle möglichen Instrumente, die in Betracht kommen", sagte Dijsselbloem in Brüssel.
Dijsselbloem folgt Juncker als Chef der EurogruppeVon Matthew Dalton BRÜSSEL--Der niederländische Finanzminister Jeroen Dijsselbloem ist am Montagabend zum neuen Chef der Eurogruppe gewählt worden. Der 46-jährige Sozialdemokrat wird damit Nachfolger von Luxemburgs Regierungschef Jean-Claude Juncker, der das wichtige Entscheidungsgremium acht Jahre lang geleitet hatte.
Niederländischer Finanzminister soll Eurogruppe leitenDer niederländische Finanzminister Jeroen Dijsselbloem soll einem Zeitungsbericht zufolge neuer Vorsitzender der Eurogruppe werden. Darauf hätten sich die Staats- und Regierungschef der Eurozone in einer informellen Absprache geeinigt, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung unter Berufung auf informierte Quellen. Die Vereinbarung sei am Rande des EU-Gipfels am Donnerstag und Freitag betroffen worden.
Eurogruppe gibt Hilfskredite an Griechenland freiVon Matina Stevis Die Eurogruppe hat die Hilfskredite an Griechenland in Höhe von 34,4 Milliarden Euro endgültig freigegeben. Die Euro-Finanzminister und der Internationale Währungsfonds (IWF) billigten die sofortige Auszahlung der Gelder, auf die Griechenland seit Juni gewartet hatte.
Französischer Finanzminister will nicht Chef der Eurogruppe werdenVon Inti Landauro PARIS--In den Hauptstädten Europas wird dringend ein Nachfolger für Eurogruppenchef Jean-Claude Juncker gesucht, doch die Kandidaten werden knapp. Jetzt hat mit dem französischen Finanzminister Pierre Moscovici auch der bisher aussichtsreichste Kandidat das Handtuch geworfen.
Moscovici für Vorsitz der Eurogruppe im GesprächDer französische Finanzminister Pierre Moscovici hat einem Zeitungsbericht zufolge gute Chancen, Nachfolger des Luxemburger Ministerpräsidenten Jean-Claude Juncker als Vorsitzender der Eurogruppe zu werden. Nach Informationen der Financial Times Deutschland haben Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Frankreichs Präsident Francois Hollande bereits über diese Spitzenposition in der Eurozone gesprochen. Juncker hatte am Montagabend während der Sitzung der Eurogruppe angekündigt, dass er sein Amt möglichst bald abgeben will.
Kampeter sieht gute Chancen auf Einigung bei EurogruppeBERLIN--Finanz-Staatssekretär Steffen Kampeter sieht "sehr gute Chancen", dass die Euro-Finanzminister bei ihrem Treffen am Montag in Brüssel eine Einigung über Hilfen für Griechenland erreichen werden. Wie zuvor bereits Regierungssprecher Steffen Seibert machte er aber klar, dass Deutschland weiterhin keinen öffentlichen Schuldenschnitt mittragen werde. "Wir glauben nicht an die vertrauensbildende Wirkung eines Schuldenschnitts", sagte Kampeter bei einer Veranstaltung des Levy Economics Institute.
Schäuble: Eurogruppe löst griechische Finanzlücke bis DienstagVon Andreas Kißler BERLIN--Für die Finanzlücke Griechenlands soll laut Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) in der Eurogruppe bis nächsten Dienstag eine Lösung gefunden werden. "Das ist die eigentliche Aufgabe, die werden wir bis nächsten Dienstag lösen", sagte Schäuble beim Führungstreffen Wirtschaft der Süddeutschen Zeitung.
Eurogruppe versagt Griechenland Aussicht auf grünes LichtVon Matina Stevis und Beate Preuschoff BRÜSSEL--Die Finanzminister der Eurozone lassen bei Griechenland nicht locker. Die Diskussionen über die richtigen Einsparungen und Reformen sollen bis zur nächsten Sitzung der Finanzminister am 12.
Seibert: Eurogruppe wird Situation des irischen Finanzsektors betrachtenBERLIN--Die Bundesregierung hat bekräftigt, dass die Eurogruppe über die Tragfähigkeit des irischen Finanzsektors und des Hilfsprogramms für das Land beraten wird, und dabei auch die direkte Bankenrekapitalisierung nicht ausgeschlossen. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) habe am Sonntag in einem Telefonat mit dem irischen Premierminister Enda Kenny über die "besonderen Umstände" gesprochen, die hinter Irlands Banken- und Staatsschuldenproblem stünden, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert. "Sie haben beide ihr Interesse daran ausgedrückt, dass Irland baldmöglichst an die Märkte zurückkehren kann", betonte er bei einer Pressekonferenz.
Eurogruppe befindet über nächste Tranche für Portugal im OktoberVon Laurence Norman NIKOSIA--Die Finanzminister der Eurostaaten wollen bei ihrem Treffen Anfang Oktober über die nächste Tranche für Portugal aus dem Hilfspaket von insgesamt 78 Milliarden Euro entscheiden. Die Eurogruppe lobte Portugal für seine "starke Entschlossenheit" zu dem Anpassungsprogramm sowie für die Fortschritte bei den fiskalischen und strukturellen Reformen.
Eurogruppe beschließt Bankenhilfe für SpanienVon Alessandro Torello LUXEMBRUG--Die Finanzminister aus den Eurostaaten haben das 100 Milliarden Euro schwere Rettungspaket für die spanischen Banken beschlossen. Die Minister gaben in einer Telefonkonferenz grünes Licht, wie Luxemburgs Finanzminister Luc Frieden zu Journalisten sagte.
Eurogruppe einigt sich auf Yves Mersch für EZB-DirektoriumBRÜSSEL--Die 17 Finanzminister der Eurozone haben den luxemburgischen Notenbankgouverneur Yves Mersch für das EZB-Direktorium nominiert. Das bestätigten mehrere an den aktuellen Gesprächen beteiligte EU-Vertreter. Für seine Ernennung braucht Mersch noch die formale Zustimmung des EU-Parlaments und eine positive Stellungnahme der Europäischen Zentralbank selbst.
Eurogruppe will Bad Bank und höhere Kapitalpuffer von SpanienDie Finanzminister aus den Eurostaaten werden einem Zeitungsbericht zufolge Spanien auffordern, eine Bad Bank zu gründen, um dort faule Hypothekenpapiere zu entsorgen. Zudem will die Eurogruppe verlangen, die Anforderung für eine höhere Kernkapitalquote auf den gesamten spanischen Bankensektor auszuweiten, wie die Zeitung El Pais in ihrer Internetausgabe berichtet. Nicht nur Großbanken, sondern alle spanischen Institute sollen demnach ihr Kernkapital auf 9 Prozent aufstocken, schreibt die Zeitung unter Berufung auf EU-Vertreter, die mit den Verhandlungen vertraut sind.
Eurogruppe will am Montag neuen Vorsitzenden bestimmenVon Matina Stevis und Laurence Norman BRÜSSEL--Die Finanzminister der Eurozone werden bei ihrem Treffen am Montag über einen neuen Chef entscheiden. Das erklärte das Büro des noch amtierenden Vorsitzenden, Jean-Claude Juncker.
Eurogruppe knüpft Hilfen für Zypern an BedingungenVon Geoffrey T. Smith Die Eurogruppe hat für die finanzielle Stützung Zyperns den Internationalen Währungsfonds mit ins Boot geholt und will Geld nur gegen strenge Bedingungen überweisen.
Eurogruppe: Spanien wird für Hilfen vollständig haftenVon Laurence Norman Spanien wird für die Hilfen der Europäischen Union zur Rettung der Banken "vollständig haften". Das teilte die Eurogruppe in einer Erklärung mit und verlangte gleichzeitig von dem unter starkem finanziellem Druck stehenden Land, seine Reform- und Sparziele zu erfüllen.
Sorge um Griechenland dominiert Treffen der EurogruppeDie Sorge um den Verbleib Griechenlands in der Eurozone hat das Treffen der Eurogruppe dominiert. Zwar habe niemand einen Austritt des schuldengeplagten Landes vorschlagen oder gefordert, hieß es nach dem Treffen. Doch hätten die Finanzminister der 17 Euro-Staaten sehr wohl über dieses Thema gesprochen, sagten hochrangige Vertreter.
Juncker: Eurogruppe vertagt Entscheidung über EZB-PersonalieDie Euro-Finanzminister haben die Entscheidung über ein neues EZB-Direktoriumsmitglied verschoben. Der Chef der Eurogruppe, Jean-Claude Juncker, sagte, über die Nachfolge des scheidenden Spaniers Jose Manuel Gonzalez Paramo soll nun Mitte April erneut beraten werden. Die Paramo-Nachfolge ist Teil einer Reihe von Personalentscheidungen, zu denen auch die des Eurogruppe-Chefs gehört.
Merkel schlägt Schäuble als Chef der Eurogruppe vorBundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat einem Zeitungsbericht zufolge ihren Finanzminister Wolfgang Schäuble als Chef der Eurogruppe vorgeschlagen. Die Kanzlerin habe bei anderen Regierungschefs dafür geworben, dass Schäuble Nachfolger des Luxemburger Ministerpräsidenten Jean-Claude Juncker als Vorsitzender der Euro-Finanzminister werde, berichtete die Financial Times Deutschland unter Berufung auf informierte Kreise in Brüssel und mehreren EU-Hauptstädten. Die Bundesregierung erklärte, sie äußere sich nicht zu Personalspekulationen.
Eurogruppe gibt zweites Hilfspaket für Griechenland freiDie Euro-Länder haben das zweite Hilfspaket für Griechenland offiziell beschlossen. Alle erforderlichen nationalen und parlamentarischen Verfahren seien abgeschlossen, teilte der Vorsitzende der Eurogruppe, Jean-Claude Juncker, mit. Die Mitgliedstaaten autorisierten auch den Europäischen Rettungsfonds (EFSF) eine erste Rate von 39,4 Milliarden Euro an Griechenland zu überweisen.
Eurogruppe berät nach Schuldenerlass gesamtes Griechenland-PaketNach dem historischen Schuldenschnitt für Griechenland beraten die Euro-Finanzminister am Montag in Brüssel (17.00 Uhr) über die endgültige Freigabe des zweiten Hilfspakets von 130 Milliarden Euro für das hochverschuldete Land. Einen Teilbetrag zur Absicherung des Schuldenerlasses hatten die Minister der 17 Euro-Länder schon am Freitag auf den Weg gebracht. Außerdem dürfte es um die Aufstockung der Euro-Rettungsfonds gehen.
BMF: Eurogruppe berät nach Troika-Bewertung über GriechenlandDie Eurogruppe wird im Laufe des Tages auf der Grundlage einer Bewertung der Troika zum Schuldenschnitt das weitere Vorgehen im Fall Griechenlands abstimmen. Ein Sprecher des Bundesfinanzministeriums (BMF) teilte mit, die Troika aus Vertretern von Europäischer Kommission, Europäischer Zentralbank (EZB) und des Internationalen Währungsfonds (IWF) würden prüfen, "ob das Ergebnis der Abstimmung über die Beteiligung am freiwilligen Schuldenschnitt ausreichen wird, um die Vorgaben der Eurogruppe vom 20. Februar 2012 zu erfüllen".
Eurogruppe will nächste Woche abschließend über Griechenland entscheidenDie Euro-Finanzminister wollen in der kommenden Woche abschließend über das zweite Rettungspaket für Griechenland entscheiden. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble sagte in Brüssel, dazu solle am Freitag nächster Woche eine Telefonkonferenz stattfinden, wenn die Frist für das griechische Umschuldungsangebot abgelaufen sei. "Es gibt noch einige kleine Dinge, die wir beurteilen müssen, aber prinzipiell können wir eine positive Entscheidung treffen und die Mittel freigeben, die für die Umschuldung notwendig sind", sagte er.
Eurogruppe sieht Forderungen an Griechenland erfülltDie Euro-Finanzminister haben sich lobend zu den Bemühungen Griechenlands um die Umsetzung der kürzlich beschlossenen Gesetzesänderungen geäußert und erste Schritte zur Vorbereitung des geplanten Schuldenschnitts auf den Weg gebracht. In einer Mitteilung hieß es, die Eurogruppe begrüße die positive Einschätzung der Troika und Internationalem Währungsfonds (IWF), EU-Kommission und Europäischer Zentralbank (EZB) zu diesen Maßnahmen. Die Eurozone-Finanzminister autorisierten des Euro-Rettungsfonds EFSF, den geplanten Pool mit Sicherheiten für Repo-Geschäfte des Eurosystem einzurichten.
(Update) - Eurogruppe und Banken machen Weg für Griechenland-Rettung freiGriechenland ist vorerst gerettet: Das Land erhält wie geplant neue Finanzhilfen in Milliardenhöhe, während zugleich private Gläubiger auf mehr als die Hälfte ihrer Forderungen verzichten. Eurogruppen-Vorsitzender Jean-Claude Juncker sagte am frühen Dienstagmorgen nach mehr als zwölfstündigen Verhandlungen, das Programm laufe bis 2014 und habe ein Volumen von 130 Milliarden Euro. Damit seien Griechenlands Zukunft innerhalb der Eurozone und die finanzielle Stabilität des Währungsraums gesichert.
Eurogruppe und Banken machen Weg für Griechenland-Rettung freiGriechenland ist vorerst gerettet: Das Land erhält wie geplant neue Finanzhilfen über 130 Milliarden Euro, während zugleich private Gläubiger auf mehr als die Hälfte ihrer Forderungen verzichten. Eurogruppen-Vorsitzender Jean-Claude Juncker sagte am Dienstagmorgen, das Programm laufe bis 2014 und habe ein Volumen von 130 Milliarden Euro. Damit seien Griechenlands Zukunft innerhalb der Eurozone und die finanzielle Stabilität des Währungsraums gesichert.
Eurogruppe prüft Verschiebung griechischen HilfspaketsDie Mitgliedstaaten der Eurozone erwägen einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters zufolge, das zweite Hilfspaket für Griechenland auf die Zeit nach der Wahl zu verschieben, ohne dabei eine Staatspleite auszulösen. Reuters berichtet unter Berufung auf Personen, die an der Vorbereitung der Eurogruppe-Telefonkonferenz am Mittwoch teilgenommen haben. Im Gespräch sei eine Aufteilung des Hilfspakets, um eine Staatspleite im März abzuwenden.
Eurogruppe zuversichtlich über Griechenlandlösung bis 20. FebruarEurogruppenleiter Jean-Claude Juncker hat sich nach der Telefonkonferenz mit seinen Amtskollegen zuversichtlich gezeigt, dass die nächsten Schritte für das zweite Rettungspaket für Griechenland am kommenden Montag beschlossen werden können. Dann wollen die Finanzminister der Eurozone erneut zusammenkommen. "Auf der Basis der Dinge, die jetzt auf dem Tisch liegen, bin ich zuversichtlich, dass die Eurogruppe alle notwendigen Entscheidungen am Montag treffen kann", sagte Juncker in einer Erklärung.
Griechenlands Privatgläubiger reisen zu Eurogruppe nach BrüsselFührende Vertreter des Verbandes, der einen Großteil der privaten Anleihegläubiger Griechenlands vertritt, werden am Mittwoch an Beratungen der Euro-Finanzminister teilnehmen. Wie das Institute of International Finance (IIF) mitteilte, werden IIF-Geschäftsführer Charles F. Dallara und Vize-Chairman Jean Lemierre nach Brüssel reisen.
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