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Russische Minderheit in Lettland kämpft für zweite Amtssprache

veröffentlicht am 29.11.2011


In Lettland könnte Russisch bald die zweite Amtssprache werden. Noch bis zum (morgigen) Mittwoch sammeln Vertreter der russischen Minderheit im Land Unterschriften, um ein Referendum über die Aufwertung ihrer Muttersprache zu erreichen. Die Initiative entwickelt sich zu einem echten Abstimmungskrimi: 155.000 gültige Unterschriften sind nötig, um das erforderliche Quorum zu erreichen.

 

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Riga - In Lettland könnte Russisch bald die zweite Amtssprache werden. Noch bis zum (morgigen) Mittwoch sammeln Vertreter der russischen Minderheit im Land Unterschriften, um ein Referendum über die Aufwertung ihrer Muttersprache zu erreichen. Die Initiative entwickelt sich zu einem echten Abstimmungskrimi: 155.000 gültige Unterschriften sind nötig, um das erforderliche Quorum zu erreichen. Bis Ende vergangener Woche hatten 145.000 Personen unterschrieben, berichtete die russische Nachrichtenagentur Itar-Tass am Dienstag. Die Organisatoren zeigten sich zuversichtlich, dass die fehlenden 10.000 Unterschriften im Schlussspurt zusammenkommen werden. In Lettland leben etwa 620.000 russischstämmige Bürger, die 27,5 Prozent der Bevölkerung ausmachen. Sie klagen seit Jahren über eine Benachteiligung seitens der lettischen Regierung.  (© AP)


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