CSU attackiert neuen EZB-Präsidenten Draghi
veröffentlicht am 20.11.2011

CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt hat das Krisenmanagement der Europäischen Zentralbank (EZB) ungewöhnlich scharf kritisiert. "Ich halte es für fragwürdig, dass die Europäische Zentralbank immer neue Staatsanleihen von Schuldenstaaten aufkauft", sagte Dobrindt der Zeitung "Die Welt"(Montagausgabe), wie dapd berichtet. "Wer sich mit Fäulnispapieren zudeckt, bekommt irgendwann einen toxischen Schock."
Berlin - CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt hat das Krisenmanagement der Europäischen Zentralbank (EZB) ungewöhnlich scharf kritisiert. "Ich halte es für fragwürdig, dass die Europäische Zentralbank immer neue Staatsanleihen von Schuldenstaaten aufkauft", sagte Dobrindt der Zeitung "Die Welt"(Montagausgabe), wie dapd berichtet. "Wer sich mit Fäulnispapieren zudeckt, bekommt irgendwann einen toxischen Schock."
Der neue EZB-Präsident Mario Draghi habe "einen hoch problematischen Einstand hingelegt, indem er den Ankauf von Schuldentiteln aus Krisenstaaten drastisch beschleunigt hat", kritisierte Dobrindt. "Er könnte der teuerste EZB-Präsident aller Zeiten werden." Draghis Entscheidungen erhöhten die Gefahr einer Inflation. Der CSU-Generalsekretär betonte: "Wir hätten einer Europäischen Zentralbank niemals zugestimmt, wenn wir geahnt hätten, dass dort einmal italienische Verhältnisse einziehen." (© Dow Jones)
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