Grünen-Politiker fühlt sich als Homosexueller von der Kirche diskriminiert
veröffentlicht am 01.08.2011

Anlässlich des zehnjährigen Bestehens der "Homo-Ehe" hat der Parlamentarische Geschäftsführer der Grünen im Bundestag, Volker Beck, die katholische Kirche zu einer neuen Sexualethik aufgefordert. "Die katholische Kirche sollte ihre Sexualethik auf den Prüfstand stellen", sagte Beck den Zeitungen der Essener WAZ-Mediengruppe (Montagsausgaben).
Essen - Anlässlich des zehnjährigen Bestehens der "Homo-Ehe" hat der Parlamentarische Geschäftsführer der Grünen im Bundestag, Volker Beck, die katholische Kirche zu einer neuen Sexualethik aufgefordert. "Die katholische Kirche sollte ihre Sexualethik auf den Prüfstand stellen", sagte Beck den Zeitungen der Essener WAZ-Mediengruppe (Montagsausgaben).
"Mit ihrer Einstellung, dass Sexualität nur in der Ehe und zur Fortpflanzung legitim ist, zielt sie an der Lebensrealität nicht nur der Schwulen und Lesben vorbei und macht auch den Unterschied zwischen dem Schutz sexueller Selbstbestimmung und Missbrauch nicht hinreichend klar", sagte Beck weiter.
Auf die Frage, ob er sich als Homosexueller von der Kirche noch diskriminiert fühle, sagte Beck: "Selbstverständlich. Wenn ich lese, dass Mitarbeitern der Caritas gekündigt wird, weil ihre Homosexualität bekannt wird, dann ist das eine eindeutige Diskriminierung."




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