Tausende protestieren gegen hohe Arbeitslosigkeit in Spanien

veröffentlicht am 24.07.2011


In Spanien haben am Sonntag wieder tausende Demonstranten ihrem Ärger über die wirtschaftlichen Probleme des Landes Luft gemacht. Die Kundgebungsteilnehmer versammelten sich auf dem Platz Puerta del Sol in Madrid, wo im Mai Demonstranten drei Wochen lang kampiert hatten. Teilnehmer der Protestaktion am Sonntag sagten, damit solle der Ärger junger Leute über die hohe Arbeitslosigkeit und eine ihrer Ansicht nach gleichgültige, korrupte und unfähige politische Führung verdeutlicht werden.

 

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Madrid - In Spanien haben am Sonntag wieder tausende Demonstranten ihrem Ärger über die wirtschaftlichen Probleme des Landes Luft gemacht. Die Kundgebungsteilnehmer versammelten sich auf dem Platz Puerta del Sol in Madrid, wo im Mai Demonstranten drei Wochen lang kampiert hatten. Teilnehmer der Protestaktion am Sonntag sagten, damit solle der Ärger junger Leute über die hohe Arbeitslosigkeit und eine ihrer Ansicht nach gleichgültige, korrupte und unfähige politische Führung verdeutlicht werden.


Nach zwei Jahren der wirtschaftlichen Rezession kämpft Spanien gegen eine Arbeitslosenquote von 21 Prozent - die höchste in der Eurozone - und eine hohe Verschuldung. Von den 16- bis 29-Jährigen in Spanien sind rund 35 Prozent arbeitslos.  (© AP)


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Die Bundesregierung sieht die deutschen Pläne durch einen früheren Abzug der französischen Streitkräfte aus Afghanistan nicht beeinflusst. Das teilten deutsche Regierungskreise in Berlin mit. Die Sicherheit in Afghanistan sei aber Thema auf dem Nato-Gipfel in Chicago und auf dem G8-Treffen in Camp David, hieß es. Dort soll ein Konzept für die zukünftige Sicherheit des Landes erarbeitet werden. Der neue französische Präsident Francois Hollande hatte im Wahlkampf angekündigt, die französischen Soldaten schon Anfang 2013 und damit etwa zwei Jahre früher nach Hause zu holen. Die Nato hatte sich auf einen Abzug aus Afghanistan für Ende 2014 verständigt. Bis dahin sollen die afghanischen Soldaten und Polizisten die gesamte Verantwortung für die Sicherheit des Landes übernehmen.  zur Nachricht >>
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