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Türkei ermittelt wegen kurdischer Unabhängigkeitserklärung

veröffentlicht am 15.07.2011


Einen Tag nach einer Unabhängigkeitserklärung durch eine Dachorganisation kurdischer Gruppen hat die türkische Staatsanwaltschaft mit Ermittlungen begonnen. Die Organisation, der auch die türkische Kurdenpartei angehört, hatte am Donnerstag in Diyarbakir im Südosten der Türkei die kurdische Unabhängigkeit ausgerufen, nachdem zuvor bei schweren Gefechten in der Region sieben kurdische Rebellen und 13 Soldaten getötet worden waren.

 

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Ankara - Einen Tag nach einer Unabhängigkeitserklärung durch eine Dachorganisation kurdischer Gruppen hat die türkische Staatsanwaltschaft mit Ermittlungen begonnen. Die Organisation, der auch die türkische Kurdenpartei angehört, hatte am Donnerstag in Diyarbakir im Südosten der Türkei die kurdische Unabhängigkeit ausgerufen, nachdem zuvor bei schweren Gefechten in der Region sieben kurdische Rebellen und 13 Soldaten getötet worden waren.


Die Unabhängigkeitserklärung und die blutigen Kämpfe vom Donnerstag haben die Spannungen zwischen Türken und Kurden dramatisch verschärft. Im ganzen Land wurden anti-kurdische Proteste abgehalten, in der Nacht wurde auf ein Büro der Kurdenpartei in Ankara ein Anschlag mit einer Brandbombe verübt.


Die Staatsanwaltschaft von Diyarbakir teilte am Freitag mit, sie wolle die Unabhängigkeitserklärung der Kurdenorganisation prüfen. Beobachter rechneten mit anschließenden Anklagen gegen Dutzende kurdische Abgeordnete und Aktivisten.  (© AP)



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