Moody's senkt Zypern-Rating um eine Stufe

veröffentlicht am 13.03.2012


Die Krise in Griechenland belastet nach Ansicht von Moody's Investors Service auch den Bankensektor in Zypern. Die Ratingagentur hat deshalb die Bonitätsbewertung der langfristigen Staatsverbindlichkeiten des Landes um eine Stufe auf Ba1 von zuvor Baa3 gesenkt. Der Ausblick des Ratings ist negativ, sodass weitere Herabstufungen möglich sind.

 

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London - Die Krise in Griechenland belastet nach Ansicht von Moody's Investors Service auch den Bankensektor in Zypern. Die Ratingagentur hat deshalb die Bonitätsbewertung der langfristigen Staatsverbindlichkeiten des Landes um eine Stufe auf Ba1 von zuvor Baa3 gesenkt. Der Ausblick des Ratings ist negativ, sodass weitere Herabstufungen möglich sind.


Das steigende Risiko, dass die Regierung Zyperns den Banken des Landes wegen deren Engagement in Griechenland weitere Finanzhilfe gewähren muss, und die negativen Auswirkungen einer solchen Maßnahme auf die Finanzlage des Landes, ist Moody's zufolge einer der Hauptgründe für die Abstufung. Positiv bewertet die Ratingagentur, dass die zyprische Regierung ein umfangreiches Konsolidierungsprogramm auf den Weg gebracht habe. Daher sei die Bonität auch nur um eine Stufe gesenkt worden.  (© Dow Jones)


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Infolge der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise ist die Nachfrage nach konservativen Anlageformen nochmals gestiegen. Neben Spareinlagen ist vor allem das Festgeld bei vielen Anlegern hoch im Kurs. Bei genauer Betrachtung finden sich aber auch hier einige Risiken, die meist nicht in Relation zur häufig geringen Verzinsung stehen. Darauf weist Thomas Freiberg, Portfoliomanager beim Schweizer Vermögensverwalter Genève Invest hin. Beeindrucken lassen sich viele Anleger hierbei vor allem von der gesetzlichen Einlagensicherung. Sie wurde inzwischen europaweit auf 100.000 Euro pro Sparer und Bank ausgedehnt. Besondere Sicherheit suggeriert auch der Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands Deutscher Banken. Für seine Mitglieder sind die Einlagen jedes einzelnen Kunden zusätzlich zum gesetzlichen Schutz sogar in einer maximalen Höhe von bis zu 30 Prozent des haftenden Eigenkapitals der jeweiligen Bank abgesichert (ab 1. Januar 2015 bis zu 20 Prozent).  zur Nachricht >>

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