Bankchef wegen Verdachts auf Anstiftung zu Krawall an Ausreise gehindert
veröffentlicht am 05.02.2012

In Ägypten ist der Vorstandsvorsitzende der Investmentbank EFG Hermes angesichts der laufenden Ermittlungen nach den Stadionkrawallen in der Stadt Port Said mit 74 Toten an der Ausreise gehindert worden. Ein Flughafenmitarbeiter erklärte, Jassir al Mallauani wollte am Sonntag von Kairo in die Vereinigten Arabischen Emirate fliegen, sei aber auf Anweisung des Justizministers an der Ausreise gehindert worden. Aus Justizkreisen verlautete, gegen Al Mallauani und Gamal Omar, einen engen Freund des Sohns des langjährigen Machthabers Husni Mubarak, werde ermittelt, weil sie Schlägertrupps dafür bezahlt haben sollen, nach dem Fußballspiel vergangene Woche Mubarak-kritische Jugendliche anzugreifen.
Kairo - In Ägypten ist der Vorstandsvorsitzende der Investmentbank EFG Hermes angesichts der laufenden Ermittlungen nach den Stadionkrawallen in der Stadt Port Said mit 74 Toten an der Ausreise gehindert worden. Ein Flughafenmitarbeiter erklärte, Jassir al Mallauani wollte am Sonntag von Kairo in die Vereinigten Arabischen Emirate fliegen, sei aber auf Anweisung des Justizministers an der Ausreise gehindert worden. Aus Justizkreisen verlautete, gegen Al Mallauani und Gamal Omar, einen engen Freund des Sohns des langjährigen Machthabers Husni Mubarak, werde ermittelt, weil sie Schlägertrupps dafür bezahlt haben sollen, nach dem Fußballspiel vergangene Woche Mubarak-kritische Jugendliche anzugreifen. (© AP)
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