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Gerhard Richter scheut Ausstellungseröffnung in Berlin

veröffentlicht am 05.02.2012


Maler Gerhard Richter blickt der Eröffnung der großen Werkschau zu seinem 80. Geburtstag in Berlin mit Skepsis entgegen. "Was mir bei diesen Anlässen immer sehr unangenehm ist, sind die vielen Menschen, die sagen werden, wie toll die Ausstellung ist", sagte er der "Welt am Sonntag".

 

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Berlin/Köln - Maler Gerhard Richter blickt der Eröffnung der großen Werkschau zu seinem 80. Geburtstag in Berlin mit Skepsis entgegen. "Was mir bei diesen Anlässen immer sehr unangenehm ist, sind die vielen Menschen, die sagen werden, wie toll die Ausstellung ist", sagte er der "Welt am Sonntag". "Es reicht mir schon, wenn man mich anständig begrüßt. Das andere versuche ich gar nicht wahrzunehmen." Die Jubiläumsschau wird am 12. Februar - drei Tage nach seinem Geburtstag - in der Neuen Nationalgalerie eröffnet.


"Eine Ausstellungseröffnung wie 1973 im Münchner Lenbachhaus, die habe ich noch genossen. Da kamen nur 15 Leute, aber es waren alles Interessierte", sagte er. Richter will sich die Ausstellung noch vor Beginn mit seiner Familie ansehen.  (© AP)


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